Dass die Thülsfelder Talsperre künstlich angelegt ist, sieht man dem Gewässer nicht an. Wie ein natürlicher See wirkt das malerische Blau. Doch es ist vor mittlerweile fast 100 Jahren durch Menschenhand entstanden. 1923 hatte der Landtag des Freistaates Oldenburg den Bau der Talsperre beschlossen, um die Uferregionen der Soeste insbesondere bei Thüle und Friesoythe vor Überschwemmungen zu schützen. Denn der ...

Thülsfelder Talsperre

Dass die Thülsfelder Talsperre künstlich angelegt ist, sieht man dem Gewässer nicht an. Wie ein natürlicher See wirkt das malerische Blau. Doch es ist vor mittlerweile fast 100 Jahren durch Menschenhand entstanden.


1923 hatte der Landtag des Freistaates Oldenburg den Bau der Talsperre beschlossen, um die Uferregionen der Soeste insbesondere bei Thüle und Friesoythe vor Überschwemmungen zu schützen. Denn der Fluss trat wegen seines schmalen Verlaufs bei Starkregen oder Schneeschmelze schnell über die Ufer. Als älteste ihrer Art in Niedersachsen wurde die Talsperre daraufhin zwischen 1924 und 1927 erbaut. Stolze fünf Kilometer zieht sich seitdem ihr Staudamm in die Länge, 70 Meter in die Breite und elf Meter in die Höhe. Ist der See bis zum höchsten Punkt gestaut, beträgt die Wassertiefe bis zu sechs Meter.


Heute hat sich die Thülsfelder Talsperre mit ihrer Umgebung zu einem Erholungsgebiet entwickelt, das mit seiner beeindruckend schönen Natur besticht. Die weite, schärenartige Seen- und Heidelandschaft beherbergt seltene Pflanzen- und Tierarten, ihre Wälder und Moore sorgen für frische und saubere Luft. Bereits 1937 wurde das Gebiet auf einer Fläche von 468 Hektar unter Naturschutz gestellt. Nach Tret- und Ruderbooten oder den bunten Segeln von Surfern hält man hier also vergebens Ausschau. Auch gebadet werden darf nur an ausgewiesenen Stellen. Denn der Einklang von Natur und Mensch wird hier großgeschrieben. Verzichten muss der Besucher dabei auf nichts, im Gegenteil. Selten dürfte er anderswo in den Genuss einer nahezu unberührten Landschaft kommen, die es auf sanftem Wege beim Radfahren, Wandern oder Nordic Walking zu entdecken gilt.

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