Der Bau einer dritten katholischen Kirche in Cloppenburg neben St. Andreas und St. Josef wurde wegen der raschen Bevölkerungszunahme in Cloppenburg nach dem Zweiten Weltkrieg notwendig; hatte Cloppenburg 1939 noch ca. 9.000 Einwohner, so waren es 1950... Die schärenartige Seenlandschaft der einzigen nordwestdeutschen Talsperre gehört mit ihrer ungeahnten Natürlichkeit zu den schönsten Ferienregionen im Nordwesten Deutschlands. Ob bewegungshungrig, kulturinteressiert oder erholungssuchend, ob ausgedehnter Urlaub oder Kurztrip, ob als Paar oder mit Kindern: Die Thülsfelder Talsperre macht jede Form der Reisegestaltung möglich.

Cloppenburg - St. Augustinus Kirche

Der Bau einer dritten katholischen Kirche in Cloppenburg neben St. Andreas und St. Josef wurde wegen der raschen Bevölkerungszunahme in Cloppenburg nach dem Zweiten Weltkrieg notwendig; hatte Cloppenburg 1939 noch ca. 9.000 Einwohner, so waren es 1950 bereits 14.000. Den Auftrag für die Planungen zu einer neuen Kirche erhielt der Dipl. Ing. Ludger Sunder-Plassmann aus Cloppenburg. In einjähriger Bauzeit konnte die Kirche 1958/59 an der Bahnhofstraße errichtet werden. Der schlichte Backsteinbau hat einen mächtigen viereckigen Glockenturm (für vier Glocken!), der die Silhouette des Bahnhofsviertels bereichert. In der Außenansicht soll die Kirche eine "Himmelsburg" versinnbildlichen.

Die künstlerische Gestaltung des Innenraumes, der 500 Plätze fasst, erfolgte vornehmlich durch den bekannten, aus Cloppenburg stammenden und Berlin an der Hochschule für Bildende Künste tätigen Bildhauer Prof. Paul Dierkes (1907-1968). Er schuf nicht nur das beeindruckende Altarkreuz, das 1996 ausgewechselt wurde und im November des Jahres 2011 wieder einen würdigen Platz in der neuen Mensa des Clemens-August-Gymnasiums erhalten hat, sondern auch das Holz-Relief "Maria mit Kind", den Mahagoni-Kreuzweg in 14 Stationen, der zu den beeindruckendsten Arbeiten von Paul Dierkes gehört, die Figur des Hl. Josef, und die Stein-Skulptur des Hl. Augustinus auf dem Vorplatz der Kirche. Als Leihgaben der Paul-Dierkes-Stiftung kamen 1991 die Bronze-Skulpturen der 12 Apostel, die mit zu den wichtigsten Arbeiten des Künstlers zählen, in die Kirche, sowie die Holzskulptur "Engel". Paul Dierkes schuf auch eine wunderschöne vergoldete Monstranz für die Kirche, die 2010 in der "Vasa-sacra-Ausstellung" im Museumsdorf Cloppenburg zu bewundern war. Ergänzt wurden die Werke von Paul Dierkes durch das Ambo, 1983, und die 12-Apostel-Leuchter, alle geschaffen von dem Goldschmiedemeister Herbert Feldkamp aus Cloppenburg sowie den bronzenen Osterleuchter, hergestellt in der Werkstatt des Bildhauers Josef Krautwald aus Rheine. Im Jahre 2000 schuf der Künstler Leonhard Klosa aus Varrelbusch die lebensgroß konzipierte Bronze-Skulptur des Hl. Augustinus und 2004 die von "Maria mit dem jungen Jesus"; beide dominieren heute die Seitenaltäre. Die Glasfenster der St. Augustinus-Kirche entstanden nach einem Entwurf von Manfred Espeter, Münster; die schlichte Linienführung der dargestellten Figuren und die Klarheit der Farben in der Rotunde über dem Altar beeindrucken den Besucher. In den abstrakt gehaltenen Seitenfenstern befinden sich gegenständliche Bilder, die Anrufungen aus der Lauretanischen Litanei versinnbildlichen. Der Innenraum der St. Augustinus-Kirche soll ein Ort der Stille, der meditativen Versenkung, sein.

1968 erhielt die Kirche eine "Führer-Orgel" mit 23 Registern, nachdem die einfache elektronische Orgel nicht mehr den Anforderungen genügte.

Die Kirchengemeinde St. Augustinus war ab 1959 ein Pfarrrektorat und wurde 1964 eine selbstständige Pfarre. 2010 kam es zur Neugründung der Pfarre St. Andreas, in der die "alten Pfarreien" St. Andreas, St. Augustinus, St. Bernhard und St. Josef zusammengefasst wurden.

Quelle: Katholische Kirchengemeinde St. Andreas

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