Gegründet wurde das Postgeschichtliche Museum 1988 auf einer Fläche von 16 m² in der zweiten Etage der Postfiliale Friesoythe. Seit dem Umzug in das ehemalige Rathaus Stadtmitte im Mai 2004 stehen rund 200 m² Ausstellungsfläche zur Verfügung. Es... Die schärenartige Seenlandschaft der einzigen nordwestdeutschen Talsperre gehört mit ihrer ungeahnten Natürlichkeit zu den schönsten Ferienregionen im Nordwesten Deutschlands. Ob bewegungshungrig, kulturinteressiert oder erholungssuchend, ob ausgedehnter Urlaub oder Kurztrip, ob als Paar oder mit Kindern: Die Thülsfelder Talsperre macht jede Form der Reisegestaltung möglich.

Friesoythe - Postgeschichtliches Museum

Gegründet wurde das Postgeschichtliche Museum 1988 auf einer Fläche von 16 m² in der zweiten Etage der Postfiliale Friesoythe. Seit dem Umzug in das ehemalige Rathaus "Stadtmitte" im Mai 2004 stehen rund 200 m² Ausstellungsfläche zur Verfügung.

Es wird ein Querschnitt durch die deutsche und regionale Postgeschichte gezeigt. Sie reicht von etwa 1750 bis in die heutige Zeit. Die Ausstellung umfasst ca. 1000 Gegenstände, Schriften, Fotos und Uniformen.

Einen Schwerpunkt bildet die post- und fernmeldegeschichtliche Entwicklung im alten Amtsbezirk Friesoythe, die etwa um 1800 beginnt. Im Eingangsbereich steht eine alte Posthandkarre um 1940 mit der ankommende und abgehende Briefe und Pakete von und zum Bahnhof transportiert wurden. Ein kleiner Bereich ist der mobilen Telekommunikation gewidmet.

Eine ländliche Poststube um 1910/20 zeigt den Arbeitsplatz eines Postagenten und dessen Postboten. Uniformen von der Deutschen Reichspost bis zur Deutschen Bundespost, Fotos und Schilder sollen die Besucher in die "gute alte Zeit" zurückversetzen. Die regionale Postgeschichte wird anhand von Fotos, Urkunden und Dokumenten dargestellt. Briefkästen aus den verschiedenen Epochen runden den Bereich ab.

Im Ausstellungsraum "Technik" sind Exponate der fernmeldetechnischen Geschichte zu sehen. Die Ausstellungsstücke reichen vom Modell eines optischen Telegrafen über einen Morseapparat von 1850 bis hin zum Klappenschrank der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Fernschreiber und Bildtelegraf zeigen die Übertragungstechnik von Text und Bild früherer Zeiten. Telefonapparate vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Neuzeit zeigen den Wandel beim Telefonieren.

Der Kabel- und Freileitungstechnik ist ein separater Raum gewidmet. Vom ersten Erdkabeltyp, einem 7-adrigen Guttaperchakabel um 1900, bis hin zum Hochleistungs-Lichtwellenkabel (Glasfaser) für die Datenautobahn unserer Zeit. Kabelmuffen und Werkzeuge geben einen Einblick in die Arbeitsweise der Fernmeldehandwerker vergangener Zeiten.

Öffnungszeiten

Geöffnet von April bis Oktober mittwochs von 14.00 - 16.00 Uhr sowie nach vorheriger Anmeldung unter
Telefon: (01 71) 7 85 35 60.

Hinweise

In der zweiten Etage steht ein Raum für Museumspädagogik zur Verfügung. Er ist mit Schulbänken aus den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts ausgestattet. Unter Anleitung können Kinder die Geschichte der Post hautnah erleben. Das Angebot ist besonders für Schulklassen und andere Kindergruppen, z.B. Kindergeburtstage, geeignet.

Lage & Anfahrt – so kommen Sie zu uns

Adresse

Lange Straße 1A
26169 Friesoythe

Ansprechpartner

Friesoythe - Postgeschichtliches Museum
Lange Straße 1a
26169 Friesoythe
Mobil (01 71) 7 85 35 60
Fax (0 44 91) 91 91 66